Gefunden haben sich Elif und Victoria, zwei Frauen mit „Migrationshintergrund“, die sich für eine authentischere Repräsentation von marginalisierten Menschen einsetzen, als bei Diskussionen über Diversität in Romanen die Nachfrage nach Sensitivity Reading aufkam. Da es seitens der Autor*innen der Wunsch geäußert wurde, sensibler über Themen von marginalisierten Gruppen zu schreiben, wurde die Plattform sensitivity-reading.de ins Leben gerufen. Damit sollen Autor*innen unterstützt werden, die dasselbe Ziel verfolgen und bei der Umsetzung Hilfe benötigen.

Elif Kavadar arbeitet im Bildungsbereich und spricht auf sozialen Medien nicht nur über alltägliche Erlebnisse und Bücher, sondern auch über (erlebte) Diskriminierungen und versucht seit mehreren Jahren, dafür zu sensibilisieren. Victoria Linnea ist Lektorin und berät Autor*innen nicht nur hinsichtlich Dramaturgie oder Stil, sondern bespricht mit ihnen die (Aus-)Wirkung der Romane auf die Leserschaft. Auf den sozialen Medien berichtet sie über ihre Erfahrungen als Autorin, Lektorin und als Woman of Color.

Inzwischen ist unser Team um drei weitere Buchmenschen gewachsen, die sich als Betroffene für Diversität und Repräsentation einsetzen.

Elif Kavadar

Fotografie von Elif KavadarElif Kavadar, 26 Jahre alt, hat Germanistik und Geschichte studiert, arbeitet im Bildungsbereich und spricht als migrantische, muslimische Frau nicht nur über alltägliche Erlebnisse und Bücher, sondern auch über (erlebte) Diskriminierungen und versucht seit mehreren Jahren, dafür zu sensibilisieren.

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Victoria Linnea

Victoria Linnea arbeitet als freie Lektorin und Schreibcoach. Es geht ihr um treffsichere Wortwahl, tiefgründige Figuren, starke Plots und Weltenbau; und sie ist der Meinung, dass man gerade bei Themen, die gesellschaftliche Auswirkungen auf marginalisierte Menschen haben, mit besonderer Akkuratesse an das Manuskript herangehen sollte.Fotografie von Victoria Linnea

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Anna

Anna ist 23, lektoriert in selbstständiger Arbeit und studiert Afrikawissenschaften im Master. Sie ist pansexuell und panromantisch und lebt in polyamoren Beziehungen und Beziehungsanarchie. Mit ihrer Arbeit im Studium, beim Sensitivity Reading und darüber hinaus will sie vor allem diesen Themen zu noch mehr und weniger schädlicher Sichtbarkeit verhelfen.

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Alexandra Koch

Alexandra Koch, 31, arbeitet als IT-Projektleiterin und betreibt seit 2013 einen reichweitenstarken Literaturblog, readpack.de, auf dem sie ein breites Spektrum der Gegenwartsliteratur bespricht. Sie hat Glasknochen und benutzt einen Rollstuhl.
Auf ihrem Blog und Instagram-Kanal schreibt sie unter anderem über alltägliche #Behindernisse und analysiert Bücher auf die klischeehafte und diskriminierende Darstellung von Menschen mit Behinderungen. Neben Inklusion ist ihr auch intersektionaler Feminismus ein Anliegen.

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Andrea Corinna Schöne
Andrea Corinna Schöne, 26 Jahre alt, schreibt als freie Journalistin insbesondere über Diversity, Nachhaltigkeit und Politik. Als Referentin und Autorin bei Leidmedien zeigt sie Möglichkeiten zur besseren Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien und analysiert Filme und Literatur auf klischeehafte Darstellung. Ausgehend von eigenen Diskriminierungserfahrungen als kleinwüchsige und zur Fortbewegung ein Rad nutzt setzt sie sich als Speakerin und Aktivistin für Inklusion ein. Zurzeit studiert sie »Global Cultures« im Master an der Universität Bologna.
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